ADFC Stadt Groß-Gerau

Der ADFC-Ortsverband Stadt Groß-Gerau wurde am 23. August 2018 in der Riedhalle im Stadtteil Dornheim gegründet. Räumlicher Schwerpunkt der Aktivität sind die Kernstadt sowie die Stadtteile Berkach, Dornberg, Dornheim und Wallerstädten.

Der Ortsverband wird dann erfolgreich sein, wenn es gelingen wird, genügend Aktive für die verschiedenen anstehenden Aufgaben zu finden. Der Ortsverband ist tätig nach den Prinzipien der Einbindung von Mitgliedern und Interessierten, der Wertschätzung der ehrenamtlich Aktiven, der gegenseitigen Unterstützung und der Transparenz.

 

Aufgaben und Ziele für die Jahre 2018 bis 2020

1. Fahrradklimatest

  • Werbung für die Teilnahme am Fahrradklimatest 2018 über Netzwerke, Pressearbeit, Infotische, Flyer und Plakate. 2016 haben in Groß-Gerau 148 Personen am damaligen Fahrradklimatest teilgenommen. Das Ziel ist die Erhöhung der Teilnehmerzahl um rd. 20 Prozent auf 180.

  • Die Ergebnisse des Fahrradklimatests 2016, die im Frühjahr 2017 veröffentlicht wurden, haben für die Stadt eine große Aussagekraft, insbesondere dank der Freitextkommentare.

  • Das Ziel ist, die Stadt zu bewegen, die dort aufgeführten Mängel zu beseitigen und Verbesserungsvorschläge sukzessive umzusetzen. Mit den im Frühjahr 2019 bekannt gegebenen Ergebnissen des Fahrradklimatests 2018 sollte ebenso verfahren werden.

 

2. Netzwerk

  • Um erfolgreich sein zu können ist ein gut funktionierendes Netzwerk unabdingbar (Vereine, Parteien, Wirtschaft, Politik, Presse ...). Das Ziel ist, eine Übersicht über das vorhandene Netzwerk zu schaffen, es zu pflegen und zu erweitern.

 

3. Öffentlichkeitsarbeit

  • Die öffentliche Präsenz des ADFC in Groß-Gerau soll verbessert verbessern. Dies kann zum Beispiel durch eine regelmäßige Pressearbeit und die Homepage erfolgen. Weitere Möglichkeiten sind Radtouren, Veranstaltungen, Infotische, Codierungen und die Verteilung von Flyern.

 

4. Mitgliedergewinnung

  • Der Ortsverband hatte im August 2018 65 Mitglieder. Unser Ziel ist, die Anzahl der Mitglieder zu steigern. Dies kann durch eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit und durch eine gezielte Ansprache, z.B. bei Infotischen oder Codierungen erfolgen.

  • Um für ein lohnenswertes Engagement innerhalb des ADFC motivieren zu können, wird eine Bilanz der guten Arbeit der letzten Jahre erstellt werden (wie ist die Situation für Radfahrende in Groß-Gerau, welche Entwicklungen gibt es und welche Rolle spielte dabei der ADFC). Zwar wurde der Ortsverband erst 2018 gegründet, ADFC-Aktive sind hier aber schon seit vielen Jahren engagiert.

 

5. Stadtpolitik und Verwaltung

  • Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Radfahrende (z.B. attraktive und sichere Radwege, Leihfahrräder) ist das Hauptziel, denn wir sind davon überzeugt, dass dies zu einer lebenswerteren Stadt für Alle führen wird. Auch die gute Verknüpfung zwischen Fahrrad und dem öffentlichen Verkehr (insbesondere Fahrradabstellanlagen und Fahrradboxen an Bahnhöfen und Haltestellen) liegt uns am Herzen. Weil wir wissen, dass nicht jeder immer ein eigenes Auto braucht, setzen wir uns für eine Carsharing-Station in Groß-Gerau ein.

  • Verbesserungsvorschläge des ADFC, insbesondere hinsichtlich der Infrastruktur, können nicht direkt durch den ADFC umgesetzt werden, sondern dazu bedarf es des Willens der Politik und in Abhängigkeit davon der Aktivität der Verwaltung.

  • Die Kontakte zum Bürgermeister, zur Stadtverordnetenversammlung, zu Ausschüssen, zum Magistrat sowie zu den Fraktionen und Parteien möchten wir ausbauen und verstetigen. Dies gilt auch für die Fachämter der Stadtverwaltung, insbesondere für die ämter 'Straßen, Verkehr und Umwelt' sowie 'Stadtplanung und Bauverwaltung'.

  • Erste konkrete Ziele sind die Reaktivierung des von der Stadt einberufenen Arbeitskreises Radverkehr sowie die Mitgliedschaft der Stadt in der AG Nahmobilität Hessen (AGNH).

 

6. Wirtschaft

 

Tops und Flops

In einer Online-Karte sind Schwachstellen, aber auch gute Beispiele bzgl. des Radverkehrs in Groß-Gerau dargestellt. Die Stadtverwaltung wurde über diese Karte in Kenntnis gesetzt.

Radverkehr in Groß-Gerau - Tops und Flops

 

Kontakt

ADFC Stadt Groß-Gerau
Norbert Sanden (Erster Sprecher)
Neckarring 35
64521 Groß-Gerau
e-mail: norbert.sanden [at] adfc-stadtgg.de

 


Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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